MINI-LËNSTER

MINI-LËNSTER 2018

Eis Kannerstad - Kanner aus dem SEA Päiperlék
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Dëst Joër ass et nees esou wäit! 

Vum 16. - 27. Juli 2018 (Méindes-Freides, vun 10:00-17:00 Auer)

ertwaart eis déi flott Kanner-Spillstad zu Lënster, an dat schon fir 

 

 

Countdown ML'18

 

INFO PROJET

Die Kinderspielstadt Mini-Lënster – ein pädagogisches Großprojekt, welches vom SEA Päiperlék in Junglinster erstmalig 2009 organsiert wurde und sich seither großer Beliebtheit erfreut. Ein Projekt, das nachhaltig gewachsen ist, sich entwickelt hat und dieses Jahr 2018 in die sechste Runde geht.
 

Doch was ist überhaupt eine Kinderspielstadt?


Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine Kinderspielstadt bzw. stehen in einer umgebauten Sporthalle: Bunte Holzhäuser stellen städtische Institutionen dar, 400 Kinder „arbeiten“ miteinander, vertieft in ihrer Rolle. Es fühlt sich an, wie auf einem Marktplatz, man spürt förmlich die Urbanität, alles bewegt sich, kommuniziert und interagiert miteinander.
Aus pädagogischer Sicht ist eine Kinderspielstadt in erster Linie ein besonderes und großes Spielangebot.  Mini-Lënster ist eine Modellstadt, -  von Erwachsenen entwickelt und organisiert – in der die Kinder Einrichtungen und Ereignisse einer Stadt wiederfinden, von denen sie im „richtigen Leben“ noch ausgeschlossen sind und die sie hier, in dem gegebenen Rahmen weitestgehend selbst aktiv gestalten und weiter entwickeln können. Bekannte Institutionen, eine große Arbeitswelt, Universität und Studium, Politik, Verwaltung, Kultur und Freizeit, all das findet man in Mini-Lënster.

Durch diese doch sehr überzeugende Spielwelt können Kinder mit ansonsten nur schwer verständlichen oder vermittelbaren Themen, wie sozialen Prozessen (z. B. Gemeinderat, Wahlen, Demokratie), aber auch wirtschaftlichen Zusammenhängen (z. B. Inflation, Arbeitslosigkeit) hautnah erste Erfahrungen machen.
Den Kindern wird so ermöglicht, die alltäglichen Lebensprozesse der Erwachsenen spielerisch zu erfahren, wobei es nicht darum geht die harte, manchmal doch brutale Welt der Erwachsenen nach zu spielen. Natürlich ist der Erwachsene Vorbild: Es wird sich an Rollenvorbildern orientiert und Berufsklischees bedient. Jedoch hat eine Kinderspielstadt eine ganz eigene Dynamik, in der Themen, wie beispielsweise soziale Gerechtigkeit eine viel größere Bedeutung haben, als in der Realität.

Mini-Lënster ist ein großes Rollenspiel für Kinder, in dem sich Leben und Arbeiten, Freizeitvergnügen und Lernen, Realität und Fiktion, Politik und Kultur ganz bunt vermischen.
Das Konzept einer Kinderspielstadt ist nicht neu. Bereits 1978 wurde durch Gerd Grüneisl in München eine Kinderspielstadt organisiert und durchgeführt. In Junglinster fand 2009 erstmalig ein solches Projekt statt, welches vom SEA Päiperék um Chris Thill ins Leben gerufen wurde. Bis heute hat das alle zwei Jahre stattfindende Projekt Mini-Lënster eine stetige Entwicklung durchlebt: Startete die Spielstadt zu Beginn mit ca. 150 Kindern, partizipierten zuletzt 2016 bis zu 600 Kinder täglich. Dies ist vor allem mit der Ausweitung der Kooperationspartner und der Öffnung des Projekts für externe Maison Relaises und Kinder aus dem ganzen Land zu begründen. Eines der Hauptmerkmale einer Kinderspielstadt ist natürlich die Partizipation, also die aktive Teilhabe der Kinder, eine pädagogische Implikation wäre hier beispielsweise die Demokratieerfahrung.

 

Merkmale einer Kinderspielstadt / 

Pädagogische Implikationen

Interessengeleitete

Motivation

Demokratieerfahrung, Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein,

Interaktion, Spass am Spiel, Selbsttätigkeit

 

Die Kinder haben im Spiel die Möglichkeit, wenn auch nur für eine bestimmte Zeit, die Demokratie aktiv mitzugestalten und zu erleben, sich für eine Wahl als Politiker aufstellen zu lassen, aber auch als Bürger der Stadt, seine Stimme abzugeben.

KONTAKT: Christian Treitz & Charly Schmitt 

Email: gaplo@paiperlek.lu Tel: +352 26 78 26 67 

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