BILD VOM UND HALTUNG

ZUM KIND

 

 

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." Maria Montessori

Die Achtung vor dem einzelnen Kind und die Annahme jedes Kindes ist Basis unserer pädagogischen Arbeit. Wir möchten, dass das Kind gerne in unsere Einrichtung kommt und sich wohl fühlt.

Jedes Kind hat eine eigene Persönlichkeit und daran orientiert sich unser pädagogisches Handeln. Die non-formalen Bildungsprozesse in unseren Häusern werden ohne Leistungsdruck an das individuelle Lernen jedes Kindes angepasst. Förderschwerpunkt liegt auf den Stärken der Kinder und auf eine möglichst große Chancengleichheit im Rahmen der non-formalen Bildung.

Das Lernumfeld in unseren Einrichtungen wird so gestaltet, dass Kinder Anregungen zum selbständigen Entdecken und Erforschen erfahren. Im Hinblick auf alltägliche Herausforderungen werden die Kinder in ihrer Selbständigkeit gefördert.

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

(Afrikanisches Sprichwort)

Das Kind wird unter dem Aspekt der Partizipation in seiner Meinung gehört und als eigenständige Persönlichkeit respektiert. Es erlebt so demokratische Strukturen und übernimmt zunehmend Verantwortung.

"Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein." Maria Montessori

Im pädagogischen Alltag spiegelt sich das wieder durch eine Haltung von Respekt den Kindern gegenüber und durch die Fähigkeit einfühlsame Dialoge mit den Kindern führen zu können.

Eine strukturelle Verankerung findet sich durch die Bildung verschiedener (Kinder)Gremien, durch die Einbindung verschiedener Abstimmungs- bzw. Entscheidungsverfahren mit den Kindern und durch die Entwicklung einer Verfassung (Formulierung von Rechten) für Kinder durch das Fachpersonal.

Im pädagogischen Alltag bedeutet dies im SEA Päiperlék aber auch:

  • sich gegenseitig zuzuhören und zu informieren

  • Kinder bei der Formulierung ihrer Ideen und Wünsche zu unterstützen

  • Alle Meinungen ernst zu nehmen

  • Gemeinsam Möglichkeiten zur Realisierung verschiedener Ideen zu finden

  • Zu bedenken, dass Partizipation nur im Verantwortungsviereck zwischen Kindern, Fachpersonal, Erziehungsberechtigten und Träger funktionieren kann

  • Dass Aushandlungsprozesse transparent und von den Erwachsenen gefördert werden müssen

Zudem hat das gesamte Team eine Verfassung aufgesetzt, in welcher konkrete Rechte für die Kinder in unseren Häusern formuliert werden. Mit der Unterschrift aller Mitarbeiter, verpflichten sich diese, die Einhaltung dieser Rechte zu respektieren.

Wir geben den Kindern verlässliche Beziehungen in unseren Häusern, emotionalen Rückhalt und Vertrauen.

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